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Lavendelvermehrung: die Ergebnisse nach 6 Monaten

Die Vermehrung des Lavendels klappte beim ersten Mal nicht, deshalb habe ich den Lavendel nach drei Methoden gestochen. Ich sage Ihnen, was am besten funktioniert.

Lavendelvermehrung, meine 3 Methoden:

  • in einem beheizten Propagator im Inneren;
  • in Töpfen mit Pflanzerde draußen auf der Terrasse;
  • und direkt in den Boden auf dem Grundstück.
    Siehe meinen vorherigen Blog. Es ist Zeit für die Ergebnisse.

Vermehrung von Lavendel in einem Zimmergewächshaus

Die Vermehrung von Lavendel mit dem Zimmergewächshaus war nicht erfolgreich. Sehr bald begann es zu schimmeln. Ich schaltete die Heizung aus und entfernte die Deckel, aber auch das gefiel den übrigen Stecklingen nicht. Von den etwa 100 Stecklingen sind drei übrig geblieben. Nach einer Weile setzte ich sie nach draußen, denn es war klar, dass sie sich nach Licht sehnten. Sie wurden lang und dünn, während die äußeren Exemplare viel stabiler aussahen. Ich habe sie vorsichtig an das Freie gewöhnt und nach einer Weile wurden sie auch fester.

Lavendelvermehrung im Freien in Töpfen

Die Pflanzgefäße mit den Stecklingen draußen auf der Terrasse standen im Schatten mit nur wenig Sonne am Morgen, und genau wie die Stecklinge in einer sorgfältig ausgewählten Mischung aus Stecklingserde gediehen sie deutlich besser, aber mindestens die Hälfte wurzelte nicht. Diejenigen, die überlebt haben, sehen im Vergleich zu denen auf dem Festland nicht besonders gut aus.

Lavendel-Stecklinge direkt in den Boden

Lavendel-Stecklinge direkt in den Boden stecken

Der große Gewinner sind Stecklinge, die direkt in den Boden gesteckt werden. In meinem Fall in Spanien mit einem Schattentuch, das 70 % der UV-Strahlung abhält. Dieser Boden wurde im Vorfeld als relativ arm und daher für Lavendel geeignet getestet. Nur dass der PH-Wert damals noch nicht mit Kalk erhöht wurde. Ab März fingen die Stecklinge plötzlich an, reichlich zu sprießen. Nicht alle sind gleich, sondern nach Lavendelart. Offenbar geht einer schneller als der andere. Ich habe es nicht genau verfolgt, aber ich denke, dass etwa 90 % gut bis ausgezeichnet abschneiden. Ich hoffe, dass ich sie bald auspflanzen kann, ich denke so gegen Mai. Ich bin neugierig, wie sie die Sommersonne in Spanien vertragen, deshalb habe ich sicherheitshalber noch etwas Schattentuch gekauft.

Neue Lavendel-Stecklinge im Frühjahr

Letzte Woche habe ich die Pflanzen zurückgeschnitten und wieder Stecklinge gemacht. Jetzt nur noch direkt in den Boden, so wie beim letzten Mal. Die vierte Aprilwoche ist etwas später, als ich gehofft hatte, und das liegt daran, dass die Temperaturen in meiner Region in den letzten Wochen relativ niedrig gewesen sind. Während in Nordeuropa schon fast sommerliche Temperaturen herrschten, gab es bei uns noch nie dagewesene Mengen an Wasser. Das ist fantastisch für die Natur. Aber ich dachte, es wäre besser für die Stecklinge, etwas später zu beginnen.

Aktualisierung: Anfang April 2022

Im Frühjahr ist es in Spanien wieder kalt. Und wir hatten endlich Regen! Bald werde ich wieder Stecklinge von meinen allerbesten Lavendelpflanzen nehmen. Die besten Ergebnisse scheint man hier in Spanien zu erzielen, wenn man im April Stecklinge nimmt und sie im November auspflanzt. Im Frühjahr gepflanzte Pflanzen sind deutlich weniger wüchsig als im Herbst gepflanzte Pflanzen. Das überrascht nicht wirklich. Bald nach der Pflanzung beginnen sie zu blühen. Dies scheint mir dem Wurzelwachstum nicht förderlich zu sein.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Stecklingsvermehrung von Lavendel gemacht? Wann pflanzen Sie die Jungpflanzen aus?

Wir versprechen, nicht zu spammen. Einfach abbestellen.
Mariette van Schaik
Mariette van Schaik

Inhaber von Essential.blue

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